Ver- und Entsorgung

Skandal beim Wege-Zweckverband Bad Segeberg

Skandal beim Wege-Zweckverband Bad Segeberg

Mitarbeitern wird mit Outsourcing gedroht

Eine deutliche Absage erteilt die Vereinte Dienstleitungsgewerkschaft den Drohungen des Verbandsvorstehers, beim Wege-Zweckverband Bad Segeberg die Finanzbuchhaltung auszugliedern, wenn seine zeitlichen Planvorgaben nicht erfüllt würden.

„Die Outsourcing-Pläne sind nicht nachvollziehbar“, meint der zuständige Gewerkschaftssekretär Andreas Wübben von ver.di.

Die Finanzbuchhaltung spiele insbesondere für die Steuerung des Unternehmens eine wichtige Rolle „Hier werden ohne Not die Beschäftigten stark verunsichert und mit Kündigung bedroht“, meint Andreas Wübben weiter. So sei den Beschäftigten mitgeteilt worden, die Finanzbuchhaltung auszugliedern, sofern der Jahresabschluss für 2015 nicht pünktlich zum 31. März 2016 erledigt sei.

Aus Sicht der Gewerkschaft muss es vielmehr um eine Optimierung der betrieblichen Abläufe gehen, damit die Beschäftigten die gestellten Aufgaben termingerecht erledigen könnten. Hier habe es wohl in der Vergangenheit Versäumnisse von Führungskräften gegeben, die nun den Beschäftigten angekreidet werden sollen.
„Wir werden uns gemeinsam mit Betriebsrat und Personalrat beraten und die Drohungen von Arbeitsplatzverlust nicht tatenlos hinnehmen“, macht der ver.di-Sekretär deutlich.

„Wir werden die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in einem offenen Brief auffordern, die Pläne in der Verbandsversammlung zu stoppen“, teilt ver.di abschließend mit.