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1.September 2021 - Antikriegstag

1.September 2021 - Antikriegstag

Der Antikriegstag 2021 steht unter besonderen Vorzeichen und aktuellen Themen. Für uns, als Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, ist er nicht nur ein Tag der Mahnung und des Erinnerns, er ist für uns Anlass, deutlich zu machen, dass sich in der Politik dazu Grundlegendes ändern muss.

„Wenn wir friedlich und sicher in Europa und in der Welt zusammenleben wollen, brauchen wir eine Politik, die auf Entspannung und Abrüstung setzt,“ betont Conny Töpfer stellvertretende Landesbezirksleiterin von ver.di Nord.

Ständig steigende Ausgaben für Rüstung, es sind in diesem Jahr 47 Mrd. Euro, tragen zur Aufrüstung und Abschreckung bei, lösen aber keinen Konflikt in der Welt.

Die aktuelle Situation in Afghanistan macht deutlich, dass Konflikte nicht mit militärischen Mitteln zu lösen sind und Krieg kein Mittel der Politik sein darf. Am Ende sind immer die Frauen und Männer, die Kinder, die Jungen und die Alten die Leidtragenden, denen Perspektiven genommen werden und welche die Folgen dieser Auseinandersetzung zu tragen haben.

Deshalb wird ver.di im Vorfeld der Bundestagswahlen die demokratischen Parteien in die Pflicht nehmen, klare Positionen zu Abrüstung und Entspannung einzunehmen.

„In diesem Zusammenhang wäre es sinnvoll, wenn die vielen Milliarden Euro, die jedes Jahr für Rüstung ausgegeben werden und die ständig steigen, in eine gute Zukunft für die kommenden Generationen investiert werden,“ so Töpfer weiter.

„Dabei geht es nicht nur um die Finanzierung der Folgen aus der Corona-Pandemie, sondern auch um die Herausforderungen wie Klimawandel und Digitalisierung. Uns geht es dabei um eine sozial gerechte, ökologisch nachhaltige und wirtschaftlich vernünftige Gestaltung der Gesellschaft,“ betont Töpfer.

ver.di führt am 16. September 2021 in Hamburg unter dem Motto: „Friedenspolitik in Zeiten von Klimawandel und Aufrüstung. Gewerkschaftliche Perspektiven und politische Anforderungen“ eine friedenpolitische Konferenz zum Thema durch.

V.i.S.d.P.:

Cornelia Töpfer
Stellv. Landesbezirksleiterin ver.di Nord
Hüxstr. 1, 23552 Lübeck
Tel.: 0451/8100-6, Fax: 0451/8100-777, Handy: 0171/3554 899
E-Mail: conny.toepfer(at)verdi.de